Vorkriegs - und sonstige PKW






   

DKW F7  Limousine

Brekina-Fertigmodell

Beide folgenden F7 wurden zerlegt und lackiert. Zudem wurden einige Details farblich hervorgehoben und Rückleuchten angebracht.


Der F7 wurde ab 1937 gebaut und besaß einen Zweitakt-Motor mit 600ccm Hubraum und 18 PS.














Der F7 wurde ab 1937 gebaut und besaß einen Zweitakt-Motor mit 600ccm Hubraum und 18 PS.







DKW F7  Cabrio-Limousine

Brekina-Fertigmodell













Noch viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg waren Vorkriegsfahrzeuge auf den Straßen der DDR allgegenwärtig.

   

Wanderer W240

Fertigmodell von Brekina

Auch hier nahm ich nur kleine Änderungen mit Farbe vor.

Dieser Wagen wurde von 1933 bis 1938 gefertigt . Allerdings lief er nur im Jahr 1935 unter der Bezeichnung 240 vom Band, vorher lautete die Bezeichnung W22, ab 1936 dann W40. Technische Änderungen fanden im genannten Zeitraum nicht statt, der Wagen wurde im gesamten Bauzeitraum mit einem 6-Zylinder-2-Liter-Aggregat ausgeliefert.










BMW Isetta


Fertigmodell von Wiking

Einige Details bekamen etwas Farbe, DDR-Kennzeichen dürfen natürlich auch nicht fehlen.











In der Bundesrepublik mobilisierte die Isetta fast ein ganzes Volk, in der DDR blieb sie stets ein Exot.


 

Simca Aronde

Resin/Plastik-Fertigmodell von Norev

Mit Farbe hob ich einige Details hervor und brachte Kennzeichen an.




Von 1951 bis 1964 baute man den Aronde im französischen Nanterre mit drei verschiedenen Motorvarianten.

Ende der 50er Jahre importierte man offiziell einige wenige PKW dieser Baureihe.










Opel Olympia


Resin-Bausatz von ADP









Der Olympia wurde von 1935 bis 1940 hergestellt und wurde von einem 1,3Liter-Motor mit 24 bzw. 29 PS angetrieben. Ab 1937 kam ein 1,5Liter-Aggregat mit 37PS zum Einsatz.


Einige Exemplare überlebten den Krieg und wurden auch in der DDR noch ziemlich lnge am Leben gehalten.










Opel Olympia Rekord


Fertigmodell von Brekina









Noch in den 80er Jahren konnte man mit etwas Glück einen "Westwagen" aus den 50ern mit DDR Kennzeichen antreffen. Meist wurden solche Wagen unter abenteuerlichsten Bedingungen mangels Ersatzteilen am Laufen gehalten.


Eindrucksvoll festgehalten, kann man einen entsprechenden fotografischen Beweis im Buch "Der neue Bildatlas des DDR-Straßenverkehrs" finden.

   

Opel Rekord A

Fertigmodell vonWiking

Viel war an diesem Modell nicht mehr zu verändern,lediglich die vorderen Blinker bekamen Farbe. Außerdem schmücken nun DDR-Kennzeichen den Rekord.


  1963 vorgestellt, produzierte man den A-Rekord bis 1965 mit drei verschiedenen Motorvarianten. Von dieser Baureihe sind mir gleich zwei Exemplare aus meiner Nachbarschaft in Erinnerung geblieben. Es war immer beeindruckend wenn dieser große Wagen langsam durch unsere Straße fuhr.

   

Peugeot 305

Resin-Bausatz von MFM

Dieser Mittelklassewagen wurde von 1977 bis 1988 gebaut. In den 80er Jahren importierte die DDR offiziell zirka 500 Stück von dieser PKW-Baureihe . 


  Wenn man ein Exemplar ergattern konnte, mußte man in etwa soviel wie für einen Citroen GS berappen. Der Preis lag um die 38.000 Mark der DDR.

   

Citroen DS/ID

Fertigmodell von Busch

 Die Blinker habe ich farblich dargestellt und Kennzeichen angebracht.

Fahrzeuge dieser Reihe produzierte man von 1955 bis 1975. Auch die Nachfolgebaureihe "CX" gelangte in die DDR, Erich Honecker ließ sich in einem speziell verlängerten Cx chauffieren.





Hin und wieder gab es auch in der DDR mal einen DS mit einem stolzen DDR-Bürger hinter dem Lenkrad zu sehen. In meiner Heimatstadt fuhr ein Drogerist die neuere Variante mit Doppelscheinwerfern.



 

Citroen GS

Fertigmodell aus Metall von Universal Hobbies

Das Modell habe ich komplett zerlegt, einige Details auf eine modernere Ausführung umgearbeitet und in einer authentischen Farbe lackiert.

Zwischen 1979 und 1982 importierte die DDR 5500 Stück dieser Fahrzeuge.

Wenn man eines dieser Exemplare ergattern konnte, mußte man saftige 38.850 Mark auf den Tresen des IFA-Vertrieb legen. Gebrauchte Exemplare wechselten auf dem Schwarzmarkt auch durchaus mal für 70.000 Mark den Besitzer.










Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der DDR und Frankreich konnte durchaus als eng bezeichnet werden, was auch immer wieder einige Deals mit sich brachte. Beispielsweise produzierte das Gelenkwellenwerk in Mosel bei Zwickau, Neben Antriebswellen für den Trabant, auch Gelenkwellen für Citroen.
Bereits im Jahr 1977 eröffnete Citroen eine Niederlassung in Ost-Berlin, was nicht hieß dass man die Autos dort kaufen konnte. Neben den GS kamen auch einige CX ins Land. Erich Honecker ließ sich in einem speziell verlängertem Exemplar durch die Lande chauffieren.
Noch 1989 bestelldie die Staatsführung 2000 Fahrzeuge des Typ BX, ob die volle Stückzahl noch zur Auslieferung kam ist fraglich.



 


Mazda 323

überarbeitetes Fertigmodell von Furuta

Nicht unbedingt prägend, aber dennoch typisch für das Straßenbild in der DDR, war dieser begehrte PKW aus Japan.



 Hier gehts zum Baubericht





Anfang der 80er Jahre importierte die DDR 10.000 PKW dieser Bauart. Wer eine gültige Bestellung für einen Viertakt PKW und das erforderliche "Kleingeld" besaß, konnte mit etwas Glück einen solchen Wagen kaufen. Für die meisten DDR-Bürger blieb ein Mazda allerdings ein unerfüllter Traum.

 







Volvo 244 DLS

Hierbei handelt es sich um ein älteres Wiking-Modell welches lackiert und in vielen Details farblich behandelt wurde. Die ursprünglich sehr einfach gehaltenen Räder wurden ausgetauscht.





Vertreter dieser schwedischen PKW-Baureihe waren hin und wieder auch in der DDR anzutreffen. Meist fuhren Professoren oder politische Funktionäre solche Wagen. Auch Wolfgang Biermann, der Generaldirektor des VEB Carl Zeiss Jena, ließ sich in einem solchen Fahrzeug chauffieren.
 Das Politbüro war im Besitz verschiedenster Volvo-Varianten, im Regierungkrankenhaus Berlin war sogar ein Rettungswagen auf Volvo-Basis im Einsatz.



 


VW Käfer

überarbeitetes Fertigmodell von Brekina

Einige Details wurden mit etwas Farbe hervorgehoben.





Auch einen Käfer konnte man hin und wieder auf den Straßen der DDR antreffen. In meiner Nachbarschaft gab es einen glücklichen Besitzer eines solchen Fahrzeuges, die gleiche Person besaß übrigens auch zeitgleich den unten folgenden 1600er. Wer konnte schon von sich behaupten gleich zwei "Westautos"zu besitzen!?
Für viele DDR-Bürger blieb schon ein Trabant unerreichbar.




VW 1600 Variant

Fertigmodell von Brekina

Ein solches Fahrzeug gabe es in meiner damaligen Nachbarschaft, weshalb ich das Modell auch im authentischen Grünton lackiert habe. Einige Details wurden "verchromt".




VW Golf I

überarbeitetes Fertigmodell von Brekina

Ende der 70er Jahre wurde dieser PKW in einer Stückzahl von 10000 Stück offiziell importiert. Ziel dabei war es das Straßenbild in der DDR, insbesondere von Ost-Berlin, zu "internationalisieren". Wer eine Bestellung für einen Viertakt-PKW vorliegen hatte und die Auslieferung in naher Zukunft stand, konnte mit etwas Glück einen dieser begehrten Wagen bekommen. Offiziell wurde diese Möglichkeit jedoch nicht bekanntgegeben.







Gebrauchte VW Golf wurden auf Schwarzmärkten mit bis zu 100.000 DDR-Mark gehandelt.



VW Golf II

überarbeitetes Fertigmodell von Herpa

Die Rückleuchten und Scheibenwischer hob ich mit Farbe hervor und spendierte dem Golf DDR-Nummernschilder.





Auch einen solchen Golf hat es in meiner damaligen Nachbarschaft gegeben. Meist kamen diese Wagen über GENEX ins Land.




Mercedes Benz 190 Ponton

Fertigmodell aus Kunststoff von Brekina

Die originalen Weißwandreifen dieses Modells erschienen mir für DDR-Verhältnisse zu unrealistisch und wurden mattschwarz bemalt. Außerdem bekam das Fahrzeug Kennzeichen.








Zugegebenermaßen war dieser Wagen nicht prägend für das DDR-Straßenbild. Allerdings besaß ein junger Mann in meiner damaligen Nachbarschaft einige Jahre ein solches Fahrzeug, wobei der Weg des Autos in die DDR abenteuerlich gewesen sein könnte.




Mercedes W123

Fertigmodell von Busch

Auch an diesem hervorragendem Modell konnte ich im Detail noch einige Änderungen vornehmen. Beispielsweise stellte ich den doch sehr markanten Trennsteg in der hinteren Seitenscheibe dar.






Derartig luxuriöse Fahrzeuge waren in der DDR sehr selten anzutreffen, meist fuhren Kirchenoberhäupter solche Wagen. Ein Bekannter von mir war in der Lage damals ein solches Fahrzeug kaufen zu können und zog damit auch neidische Blicke auf sich.




MercedesBenz 190E

Fertigmodell von Herpa

Sicher ist dieser Wagen sehr untypisch für die DDR gewesen, doch fuhr ein Band-Mitglied der Puhdys Ende der achtziger Jahre einen weißen 190er.






Mercedes Benz S-Klasse W116

Fertigmodell von Schuco

Der bekannte DDR-Anwalt Wolfgang Vogel fuhr einen solchen in der DDR zugelassenen Wagen, auch Kurt Masur und Peter Schreyer waren in einer S-Klasse unterwegs.