PKW-Anhänger







PKW - Anhänger aus 500er Trabant-Heck

Für dieses Modell musste ein Brekina-Trabant sterben.

Die Stirnseite, Plane und Anhängerdreiecke wurden aus Polystrolplatte gefertigt.

Aus einer SES-Abschleppstange ist die Zugdeichsel entstanden.


   

Derartige Anhänger wurden häufig aus verunfallten PKW umgebaut, denn auch auf einen PKW-Anhänger musste man mehrere Jahre warten. Not macht eben erfinderisch...

In Zwickau, der Heimatstadt des Trabant, gab es sogar eine PGH die solche Anhänger aus Heckteilen des 601ers fertigte.


   

Camptourist CT6-2

Resin-Modell von Modellbau Schulze

Den im Volksmund auch "Klappfix" genannten Campinganhänger spendierte ich eine Zugdeichsel und eine Reeling aus Kupferdraht.


   

Resin-Fertigmodell, Vertrieb über SES

An diesem Modell habe ich lediglich die Metallbeschläge farblich behandelt und ein Kennzeichen angebracht.


  Dieser Wohnwagen wurde im VEB Campinganhänger Bad Düben (daher auch der Name) zwischen 1936 bis 1990 gebaut.









Wohnanhänger "Friedel" EM 500-3


Fertigmodell aus geätztem Messingblech von Permo

Den Anhänger habe ich zunächst zerlegt und weiß lackiert. Die Griffe stellte ich erhaben aus Plastikstreifchen dar. Auch die Rückleuchten sowie Gardinen brachte ich gesondert an.











Das Vorbild wurde ab den sechziger Jahren bis in die Achtziger beim Fahrzeugbau Großfahner in der Nähe von Erfurt gebaut.













Einschließlich Vorzelt kostete eine solche "Ferienwohnung auf Rädern" 10.250 Mark.

   

Wohnanhänger QEK Junior

Kleinserienmodell aus Resin, Vertrieb über SES

Das Modell zerlegte ich zunächst und lackierte es neu, da die Qualität der ersten Lackierung Wünsche offen ließ. Anschließend wurden die Fenster neu eingesetzt und Details mittels Farbe hervorgehoben.


  Die Bezeichnung QEK steht für Qualitäts und Edelstahl- Kombinat mit Stammwerk in Hennigsdorf. Der Junior wurde von 1974 bis 1990, änfänglich ungebremst, in Kooperation drei verschiedener Werke des Kominats produziert. Die Endmontage erfolgte im Betriebsteil Schmiedefeld des VEB Maxhütte Unterwellenborn.

  Wohnwagen Bastei

Dieses russische Resin-Kleinserienmodell befindet sich noch im Kaufzustand und wird noch umgearbeitet.

Der Wohnwagen wird die letzte Farbvariante beige/braun und passende Räder erhalten.


   

Bastei 251

Resin-Bausatz , Hersteller unbekannt

Die Griffe ergänzte ich noch, beim Bausatz wurden sie vergessen. Als Gardinen verwendete ich übrigens eine Lage eines Papiertaschentuchs.










Der Bastei sollte eigentlich aussschließlich exportiert werden, 1988 ging er in Serie und wurde dann doch in der DDR verkauft. Knapp 28.000 Mark mußte man berappen um als DDR-Bürger stolzer Besitzer eines 351ers zu werden. Im Westen trug er übrigens die Bezeichnung Oase 351.

   

Intercamp IC355

russisches Kleinserien-Fertigmodell

Dieses Modell war ürsprünglich in der älteren Farbvariante (komplett weiß) dargestellt . Nach dem Entlacken erhielt der Wohnwagen die spätere Farbgebung , braun getönte Scheiben und passende Räder .

Das Vorbild wurde von 1973 bis 1988 im VEB Oberlausitzer Stahl- und Fahrzeugbau Georgewitz, Ortsteil Bellwitz produziert. Der Wagenkasten besteht aus Polyester und ist isoliert.





Der IC355 (Aufbaulänge 3,55m) hatte auch einen großen und geräumigeren Bruder , den IC440 (Aufbaulänge 4,40m), allerdings ging dieser fast nur in den Export.

In der Bundesrepublik wurde der Intercamp unter dem Namen "Oase" vertrieben.