BMW / EMW / Wartburg









BMW 3/15 DIXI

Fertigmodell von Ricko/Busch

Diesen Wagen produzierte man von 1929 bis 1932 im BMW-Werk Eisenach.

In den ersten Jahren nach Kriegsende war noch eine größere Stückzahl des in Eisenach gebauten Wagens in der DDR unterwegs. Als Veteranenfahrzeuge gepflegt überdauerten einige Exemplare auch die DDR-Zeit.









BMW 326


Resin-Bausatz von ADP

Präsentiert wurde der 326 1936 auf der Berliner Automobilausstellung, im Jahre 1941 wurde die Produktion kriegsbedingt eingestellt.

Sein Sechszylinder-Motor mit 50 PS beschleunigte den BMW auf 115 km/h.












In den ersten Monaten nach Kriegsende produzierte man in Eisenach aus Restteilen noch 18 Wagen dieser Baureihe.









BMW 335

Resin-Bausatz von ADP


Der 335 entsprach bis auf einen größeren Motor und einen geänderten Vorderwagen dem 326 und wurde von 1936 bis 1941 gebaut. Insgesamt verließen nur 410 Exemplare die Produktionshallen .

Mit seinem 90PS starken Sechzylinder brachte es dieser Wagen auf 145 km/h.













Aus dem BMW 335 ging nach dem Krieg der EMW 340 hervor.








BMW 328

Fertigmodell von Wiking

Bis auf kleine optische Retuschen blieb dieses Modell im Originalzustand.












Von 1937 bis 1939 baute man in Eisenach diesen Traumwagen.
Auch in der DDR wurden Veteranenfahrzeuge aus der Vorkriegszeit gepflegt.











EMW 327/3 Coupe


Das schicke Coupe wurde 1952 bis 1955 neben dem Kabriolett in nur 152 Exemplaren gebaut.












Der Kofferraum mußte vom Innenraum beladen werden, der Tankstutzen befand sich in der Mitte der Reserveradabdeckung.

 

EMW 327/2 Kabriolett

Fertigmodell von Busch

Anfang 1950 lief in Eisenach die Produktion dieses Vorkriegswagens BMW 327 Cabriolet in kleinster Serie wieder an. Mehr als 20 Stück sollen bis 1952 nicht produziert worden sein.

Im Jahre 1952 wurde die Produktion nach Dresden ausgelagert, bis 1955 wurde dieses Fahrzeug nun als EMW weiterproduziert. Insgesamt sollen dort knapp 500 Exemplare gebaut worden sein, wovon die Meisten in den Export in die BENELUX-Länder gingen.


  Ein Exemplar dieser Bauserie schlug damals mit fast 18.000 Mark zu Buche. Größen in der DDR, wie Johannes R. Becher oder Bertold Brecht, fuhren einen solchen Wagen.

 

EMW 340/0 Limousine

Resin-Fertigmodell von RK-Modelle

Wagen dieser Baureihe bekam man in den ersten Jahren der Produktion,  als Privatperson nicht. Vorrangig wurden Behörden und Funktionären solche Fahrzeuge zugeteilt. Auch als Taxi war der 340er allgegenwärtig.

  Am Modell stellte ich das Faltdach farblich dar und spendierte dem EMW Kennzeichen.

 

EMW 340/7 Kombiwagen

Resin-Fertigmodell von RK-Modelle

Die 340er - Reihe lief insgesamt von 1949 bis 1955  vom Band, wobei die Kombivariante ab 1951 angeboten wurde. Ein solcher Kombiwagen kostete damals zirka 15.000 DM (Ost).


  Alle Sonderaufbauten stammen übrigens aus dem Karosseriewerk Halle und nicht aus Eisenach. Vom Kombi sollen übrigens offiziell 364 Exemplare gebaut worden sein. Auch nach Produktionsende entstanden wohl noch einige Fahrzeuge aus Einzelteilen.

 

EMW 340/3 Kastenwagen

Resin-Fertigmodell von RK-Modelle

Den Stabholzaufbau setzte ich farblich ab, auch Kennzeichen und Scheibenwischer fanden ihren Platz

  Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde diese Lieferwagenvariante 1951 auf der Leipziger Messe.






EMW 340/3 Sanitätswagen

Resin-Fertigmodell von RK-Modelle


Als Ableitung vom Lieferwagen gab es auch diese Ausführung des Sanitätswagens.












Etwa 500 Exemplare der 340er-Reihe sollen als Sanitätsfahrzeug ausgeliefert worden sein.


 

IFA-DKW F9 309/0 Limousine

Resin-Fertigmodell von ADP

Die Geschichte des F9 begann eigentlich in Zwickau. Die doch engere Verwandschaft zum Wartburg veranlasste mich das Fahrzeug hier einzuordnen.

Dieser Wagen lief ab 1950 in Zwickau mit einem wassergekühlten Dreizylinder-Zweitaktmotor vom Band. Im Sommer 1953 wurde die Produktion zugunsten der Vorbereitungen des Kleinwagens P70 nach Eisenach verlagert. Hier war man allerdings nicht sehr angetan von der Entscheidung die von "oben" kam, hatte man doch bisher stattliche Fahrzeuge mit "richtigen" Motoren gebaut.



 

Auch eine gewisse Vielfalt von Varianten erreichte der F9. So gab es neben der Limousine ein Cabriolet, Cabrio-Limousine, Kombiwagen, Schnell-Lieferwagen und einen Kübelwagen. Der 1950 auf der Leipziger Messe vorgestellte zweisitzige Roadster ging nicht in Serie.

Weiterentwickelt aus dem F9 entstand später der Wartburg 311.












IFA-DKW F9 309/5 Schnell-Lieferwagen


Fertigmodell von ZZ-Modell












Rund eine halbe Tonne Ladung konnte man mit diesem Fahrzeug transportieren.











IFA F9 309/0 mit durchgehender Frontscheibe

Fertigmodell von ZZ-Modell

Noch im Jahr 1953 bekam der F9, neben einigen anderen Änderungen, eine durchgehende Frontscheibe sowie eine Heckscheibe ohne Mittelsteg.












Insgesamt wurden über 38.000 Exemplare des F9 in Eisenach bis 1956 gefertigt.











IFA F9 309/0 mit durchgehender Frontscheibe und Faltdach


Resin-Bausatz von ADP














IFA F9 309/3 Cabrio-Limousine


Fertigmodell von ZZ-Modelle











In nur sehr geringer Stückzahl wurde diese Ausführung des F9 ab 1954 im Karosseriewerk Meeraane produziert, 680 Exemplare sollen es gewesen sein. Der Wagen wurde zum stolzen Preis von 15.000 Mark angeboten.
Überwiegend fanden diese Fahrzeuge ihre Käufer in Skandinavien und den Benelux-Ländern.












IFA F9 309/2


Fertigmodell von ZZ-Modelle












Zirka 1300 Wagen dieser Cabriolet-Variante des F9 verließen ab 1953 die Hallen des Karosseriewerkes in Dresden. 14.000 Mark mußte man für ein solch schickes Cabrio bezahlen.












IFA F9 309/9 Kombiwagen

Resin-Fertigmodell von ZZ-Modell
















Für einen Kombiwagen dieser Baureihe mußten 12.650 Mark bezahlt werden. Auf Wunsch konnte man das Fahrzeug auch mit abgedeckten hinteren Seitenscheiben als Lieferwagen bestellen.
Die produzierte Stückzahl des Kombi wird mit 3005 angegeben, gebaut wurde er ab 1953 im Karosseriewerk Halle.










EMW 311


Fertigmodell von Brekina

Der Anlauf der Vorserie des 311ers erfolgte 1955, noch unter dem Namen EMW 311.

 

Wartburg 311 Limousine

Fertigmodelle von Brekina

Ab 1956 lief der Wagen mit einem neuen Grill als Wartburg vom Band.

Eine Variantenvielfalt wie bei der 311er Baureihe wurde in der DDR nie wieder erreicht.














Ab 1962 wurde der 311/1000 mit auf einen Liter vergrößertem Motor gebaut und schrittweise, zum Schluß schon mit 353er Fahrgestell als 312er, in die Produktion des Nachfolgers 353 überführt.











Wartburg 311 de Luxe


Fertigmodell von Brekina












Eine Zweifarblackierung steht diesem eleganten Fahrzeug ausgesprochen gut.


 

Wartburg 311 Rallye

Fertigmodell von Brekina


  Den Dachscheinwerfer "veredelte" ich mit Farbe und spendierte diesem Wettbewerbsfahrzeug vorbildgerecht Zusatzscheinwerfer.

 

Wartburg 311-9 Kombi

Fertigmodell aus Resin, Hersteller unbekannt

Ab 1956 konnte man diese Ausführung des Wartburg zum Preis von 15.200 Mark erwerben

Den Kombiaufbau fertigte das Karosseriewerk Halle.


  Bis 1961 blieb diese Variante mit seitlich angeschlagener Hecktür im Programm und wurde ab 1962 durch ein Fahrzeug mit modernisiertem Heck abgelöst.

 

Wartburg 311-9 Kombi

Resin-Bausatz, Hersteller unbekannt


  Ab 1962 wurde dieser überarbeitete Kombiwagen hergestellt. Statt einer seitlich öffnenden Hecktür gabs nun eine nach oben schwenkende Klappe. Insgesamt war das rundliche Heck jetzt auch ziemlich kantig geworden. Bis 1965 wurde dieser, bei Gewerbetreibenden sehr beliebte, Wagen gebaut und kostete damls 15.700 Mark.

 

Wartburg 311 Camping

Fertigmodell von Brekina

Auch an diesem sehr gelungenen Modell konnte ich noch einige Verbesserungen vornehmen. So bemalte ich das Faltdach und färbte die Oberlichter der hinteren Seitenfenster gelb ein. Außerdem bekam der Wartburg Kennzeichen.


 

Wartburg 311 Cabriolet

Resin-Fertigmodell aus russischer Kleinserie


  Die viersitzige Cabrioausführung des 311 war ab 1958 erhältlich und wurde in ungefähr 2600 Expemplaren gefertigt.

 

Wartburg 313 Sport

Resin-Modell von ADP

Dieses Modell erwarb ich preisgünstig in Einzelteilen auf der Messe und habe es nach meinen Vorstellungen im typischen rot lackiert.


 

Wartburg 311-300 HT

Resin-Fertigmodell von Modell Mobil

Im Jahre 1965 wurden rund 200 Fahrzeuge dieses Typs produziert. Die Karosserie kam aus Dresden und war besonders im Frontbereich stark modifiziert. Der Wagen besaß ein abnehmbares Hardtop und konnte, wie hier dargestellt auch mit einem Verdeck ausgerüstet werden.

 

Wartburg 311/5a Schnelltransporter

Resin-Fertimodell aus der  Ukrainie


 

Am Modell fanden nachträglich geätzte Scheibenwischer sowie ein Rückspiegel und Kennzeichen ihren Platz.

Dieser auf dem 311-Kombi basierende Pick-up von 1956 wurde im Hallenser Karosseriewerk in einer kleinen Auflage von zirka hundert Stück produziert.


 

Wartburg 353

Herpa-Fertigmodell

Hier wurden lediglich Details hervorgehoben und Kennzeichen angebracht.

Ab 1966 lief der Wartburg 353 vom Band, ein Jahr später kam auch der Kombiwagen "Tourist" dazu.


  Im Jahr 1984 wurde der 353 behutsam äußerlich verändert und bekam statt Chromstoßstangen und -Grill nun schwarz pulverbeschichtete Teile.Auch die verchromten Türgriffen mussten Plasteteilen weichen (siehe auch übernächstes Modell).

 

Wartburg 353 Tourist

bearbeitetes Fertigmodell von Herpa

  Die Hörner auf den Stoßstangen habe ich verkleinert und schwarz eingefärbt. Außerdem erhielten die Rückleuchten und Frontblinker eine farbliche Kur. Die Heckscheibe erweiterte ich geringfügig nach oben und unten, so wirken die Proportionen gefälliger.Wenn auch beim Vorbild relativ selten, erhielt der Wartburg einen Heckscheibenwischer.









Wartburg 353
Limousine , Modell 84

bearbeitetes Fertigmodell von Herpa

Eine Bugschürze fertigte ich aud dünner Plastikfolie an und ergänzte den Wartbur um Lufthutzen, zweiten Außenspiegel und Nebelschlußleuchte. Außerdem entfernte ich die Chromschicht auf Stoßstangen und Grill und brachte schwarze Farbe auf. Zudem tauschte ich die Räder aus.




Ab 1984 wurden die bis dahin verchrohmten Stoßstangen und der Grill vereinfacht und lediglich schwarz lackiert. Außerdem verpasste man dem Wartburg neue Felgen ohne Radzierkappen und schwarze Plastiktürgriffe.






Diese  Ausführung wurde nur kurzzeitig von 1984 bis zum Modellwechsel 1985 produziert.

 

Wartburg 353 Tourist

Fertigmodell von Herpa

Vom Grill und den Stoßstangen entfernte ich die Chromschicht, die Stoßhörner mußten ebenfalls weichen. Die Schürze samt Nebelscheinwerfern fertigte ich selbst aus dünner Plastikfolie an.

Einen zweiten Außenspiegel spendierte ich dem Wartburg ebenso wie eine Nebelschlußleuchte, Lufthutzen auf der Haube, Heckklappengriff und -scheibenwischer.


 

 

Wartburg 353 Trans

Resin-Fertigmodell , Hersteller vermutlich Stock&Heinze

Neben der Limousine und dem Tourist gab es in kleinerer Stückzahl auch diese Transporter-Variante des 353 und später auch des 1.3 .

 

  So mancher private Handwerker wäre wohl glücklich über die Zuteilung eines solchen Fahrzeugs gewesen...

 

Wartburg 353 Modell ´85

Herpa-Fertigmodell

Bis auf Detailverbesserungen blieb auch dieses Modell im Kaufzustand.

1985 erhielt der Wartburg eine modernere Front und endlich auch einen Kühler im Frontbereich mit Elektrolüfter. Vorher saß der Kühler beim 353 vor der Spritzwand hinter dem Motor , der Lüfter lief über Keilriemen permanent mit.

Schon in den 80er Jahren mußte man für einen halbwegs vernünftig ausgestatteten Wartburg deutlich über 22.000 Mark bezahlen.



 

Wartburg 353 , Modell '85 "Warburg Service"

Sondermodell von Herpa

Ab 1988 wurde die Limousine durch den neuen 1.3er mit Viertakt-Motor (VW-Lizenzproduktion) abglöst, der neue Tourist wurde 1989 nachgereicht. Beim 1.3er sind die Preise dann endgültig exoldiert, die Limousine gabs ab 33.200 , den Tourist ab 33.775 Mark. Nicht umsonst wurde der 1.3er auf der Messe mit Tomaten und Eiern beworfen, das Volk wollte doch endlich ein neues Auto, und keinen "Oldtimer" mit neuem Motor für einen überzogenen Preis.










Wartburg 353 Tourist , Modell `85

Fertigmodell von Herpa

Der Wartburg bekam eine Lackierung einschließlich der Bugschürze, um ihn ein wenig sportliche Optik zu verleihen. Außerdem habe ich die Räder ausgetauscht, die Felgen mit Radkappen welche Herpa montiert,stehen dem Wartburg nun wirklich nicht und gehören auch nicht dran.











Das hier dargestellte Schiebedach war eine sehr häufig georderte Extraaustattung beim 353. Die Aussparung habe ich eingefeilt und vorbildgerecht einen blau-transparenten Sonnenschutz spendiert. außerdem wurde der  Tourist mit zweitem Außenspiegel, Lufthutzen und Heckscheibenwischer ergänzt.












Wartburg 353 med , Modell 85


überarbeitetes Fertigmodell von Herpa











Das Karosseriewerk in Halle stellte im Auftrag des Automobilwerk Eisenach solche Notarztwagen auf Basis des Tourist her. Im Innenraum befand sich eine Trage zum Transport eines Patienten, der Beifahrersitz konnte zur Unterwegsversorgung gedreht werden.