H3B / H6B





   

Horch H3B "Maikäfer" , DDR

Resin-Fertigmodell aus ukrainischer Kleinserienfertigung

Von mir wurden zusätzlich einige Chromzierleisten farblich behandelt und Scheibenwischer sowie Kennzeichen angebracht.












In den Zwickauer Horch-Werken lief auf Basis des LKW H3A auf einem Tiefrahmenfahrgestell von 1952 bis 1958 dieser Omnibus vom Band. Ausgerüstet mit einem 80PS starkem 4-Zylinder-Dieselmotor erreichte dieses Fahrzeug ein Höchstgeschwindigkeit von knapp 80 km/h.

   

H6B Stadtlinienbus

Fertigmodell von BeKa in Variante der Dresdner Verkehrsbetriebe

Am Modell stellte ich die Fenstergummis mit schwarzer Farbe dar und lackierte die Trennstege in den Seitenfelstern silbern. Zudem bekam auch das Grillgitter farbliche Änderungen . Weiterhin lackierte ich die Felgen schwarz und das Dach vorbildgerecht grau.
Außerdem habe ich den H6B mit Scheibenwischern und Rückspiegeln versehen.

   

Der H6B wurde von 1954 bis 1959 in Werdau/Sachsen, und parallel dazu auch zeitweise in Halle-Amendorf, als Linienbus,Stadtlinienbus und Reisebus produziert. Als Einzelstück wurde auch ein Konferenzbus hergestellt.

Insgesamt erblickten 1910 Busse des Typs H6B das Licht derWelt.












Busanhänger W701

Fertigmodell von BeKa in Variante der Dresdner Verkehrsbetriebe












Alle beim H6B schon genannten Modifikationen im Bereich Fenster, Dach und Felgen nahm ich auch am Anhänger vor. Zusätzlich montierte ich ein Ersatzrad.










H6B Reisebus mit Reko-Heck

Resin-Fertigmodell, Hersteller unbekannt









Diesen Bus kaufte ich vor langer Zeit als Fertigmodell in armeegrüner Lackierung. Das die Farbe so nicht bleiben kann, war mir schon beim Kauf klar.

Der H6B bekam eine Zweifarb-Komplettlackierung, sowie einige Details. Zu nennen wären die geätzten Radkappen eines befreundeten Modellbauers, die selbstgefertigten Gardinen, Rückspiegel, Scheibenwischer und der geätzte Dachgepäckträger von V&V.










Nach Unfällen oder wenn die verschlissenen H6-Busse zur Generalreparatur gingen, bekamen sie in der Regel dieses modernere Heck verpasst.


   

S6 DOSA - Bussattelzug , DDR

Resin-Fertigmodell von RK-Modelle

Einige Details wurden mit Farbe hervorgehoben. Kennzeichen brachte ich ebenfalls an und spendierte der Zugmaschine ein Anhängerdreieck.

Die offizielle Vorstellung dieses imposanten Gefährts erfolgte zur Herbstmesse 1952 in Leipzig und sorgte für großes Aufsehen.

Die Herstellung der Nullserie, von sieben Stück dieser Bussattelzüge bis 1956, vergab das Werdauer Ernst-Grube-Werk aus Kapazitätsgründen an den Waggonbau in Halle-Ammendorf.


   

Leider kam diese Konstruktion nicht über das Nullserienstadium hinaus, die Gründe dafür waren verschiedener Natur. Der Motor des H6 war mit seiner Leistung von damals 100 PS zum Transport von 100 Personen maßlos überfordert. Ein größerer 150 PS-Motor hätte zwar zur Verfügung gestanden, jedoch war man nicht in der Lage ein erforderliches stärkeres Getriebe herzustellen. Einen Ausweg sah man in der Erprobung des Versuchswagens "DS6" mit einem anderem stärkeren Motor, abgeleitet vom damaligen Z6-Prototypen. Auch dieser Versuch schlug fehl.









Eingesetzt und erprobt wurden die Fahrzeuge bei der Berliner Verkehrsgesellschaft, sie konnten aufgrund ihrer beschränkten Wendigkeit jedoch nur auf Strecken ohne Spitzkehren gefahren werden.

Die mangelnde Manövrierfahigkeit und die Untermotorisierung der Zugmaschine waren letztlich wohl die Hauptgründe der Einstellung dieses Projektes.












H6 mit Crossley/Verheul-Busauflieger der Wismut


bearbeitetes Kleinserienmodell von Modellcar Zenker










Das Ausgangsmodell stellte eine Variante des Kraftverkehr Plauen dar, komplett elfenbeinfarben lackiert mit schwarzem Fahrgestell der Zugmaschine. Ich glich das Fahrgestell farblich an den restlichen Zug an und setzte Teilflächen vorbildkonform mit grüner Farbe ab. Die Zugmaschine erhielt Blinker und Spritzlappen, auch Fenstergummis wurden dargestellt.





Anfang der 50er Jahre kaufte die Wismut 30 Exemplare dieser Crossley/Verheul-Auflieger mit DAF-Zugmaschinen von der Holländischen Staatsbahn um ihr großes Personentransport-Aufkommen zu bewältigen. Die DAF-Zugmaschinen wurden nach und nach mit H6-Teilen ergänzt und repariert, weil man nicht auf originale Ersatzteile zugreifen konnte. Bereits nach 5 Einsatzjahren wurden die ersten Züge an einge Kraftverkehrsbetriebe verkauft, die bei der Wismut verbliebenen baute man von Grund neu auf und stattete sie mit H6-Zugmaschinen aus. Bis Ende der 60er setzte die Wismut diese "Omnibusse" dann ein.

Nach der ersten Ausmusterung landete mindestens ein Exemplar beim Kraftverkehr Dresden, ein Sattelzug versah fortan beim Kraftverkehr Plauen seinen Dienst.

4 Sattelzüge wurden nach der endgültigen Ausmusterung der Wismut für das Chemiekombinat Schwarze Pumpe zum Transport von Häftlingen zur Arbeitsstelle umgebaut.